Paderborn


Im Ostteil von Nordrhein-Westfalen liegt die Universitäts- und Kreisstadt Paderborn. Die mit knapp 145.000 Einwohner zählende Stadt kam durch die Gebietsreform 1975 zu ihrer heutige Größe. Schon in der Steinzeit war die Stadt um die Quelle der Pader besiedelt. Doch erst im 8. Jahrhundert gewann Paderborn durch Karl den Großen mit der ersten fränkischen Reichsversammlung an Bedeutung. Dabei wurde Paderborn zum ersten Male urkundlich dokumentiert. Um das 1000 erhielt Paderborn seine Stadtrechte.

Universitätsstadt wurde Paderborn bereits im Jahr 1614, als die erste westfälische Universität hier gegründet wurde, die heutige theologische Fakultät. Seit Karl der Große sich im Jahr 799 mit Papst Leo III. in Paderborn zur Gründung des Bistums und die Krönung Karls zum Kaiser vereinbart wurde, ist Paderborn eng mit der katholischen Kirche verbunden. Denn bis 1803 war sie Hauptstadt des Fürstbistums und ab 1930 Sitz des Erzbistums Paderborn.

Davon zeugt auch der Dom als Wahrzeichen der Stadt, dessen Bau zwischen dem 10. und 13. Jahrhundert angefangen und im 17./18. Jahrhundert, in der Zeit des Barocks, fertiggestellt wurde. Paderborn beherbergt 12 Museen, u. a. das deutsche Traktoren- und Modellauto-Museum mit über 100 Traktoren der wichtigsten deutschen Produzenten. In und um Paderborn befinden sich große Parks und Waldgebiete, wie der Bürgerpark und die Grünanlage in der Stadtmitte mit dem Paderquellgebiet. Die entstandenen Auen erschließen sich entlang des Flusses bis Schloss Neuhaus mit dem Schloss- und Auenpark, der 1994 ein Teil der Landesgartenschau NRW war.

 

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